Bester In Ear Kopfhörer für die meisten von uns

veröffentlicht am 29. September 2017 in Audio, Lifestyle von

Wir haben über mehrere Monate über mehr als 50 verschiedene Modelle recherchiert und am Ende 20 verschiedene Modelle von 10€ – 200€ in Sachen Tragekomfort, Verarbeitung und Klangqualität getestet. In einem Testhörevent, mit mehreren Testhörern, haben wir die 20 Modelle auf die Probe gestellt und im Split-Verfahren denjenigen mit dem besten Sound gesucht. Nach mehr als 100 Stunden Hörbücher, Rock, Pop, Klassik, Elektro und HipHop ist für uns der Teufel Move der beste In-Ear Kopfhörer für den gewöhnlichen Zweck.

Der Beste


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* Preis wurde zuletzt am 24. November 2017 um 11:05 Uhr aktualisiert

Mit seinem klaren, ambientvollen und balancierten Sound halten wir den Teufel Move für den besten In Ear Kopfhörer, für die meisten von uns. Auch sonst liefert er ordentliche Ergebnisse in allen getesten Bereichen. Er ist gut verarbeitet, sitzt passfest im Ohr und gibt nur wenig Geräusche an die Umgebung ab. In Sachen Klangqualität war er auf einem Level mit einigen anderen getesteten Modellen, z.B. dem Beoplay H3 oder dem Beyerdynamics iDX 200iE. Doch kostet der Teufel Move deutlich weniger und liefert dadurch eine exzellente Leistung für diesen Preis. Auch wenn er nicht bei allen Tests immer der Beste war, hat er keine wirklichen Schwächen offenbart und ist für seine aktuellen 70€ sein Geld in jedem Fall Wert.

Der Bass-Profi


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* Preis wurde zuletzt am 26. November 2017 um 11:40 Uhr aktualisiert

Der B&O Beoplay H3 hatte uns bei dem Testhörevent sofort von seinen Qualitäten überzeugt. Er liefert einen satten, raumfüllenden Klang mit dem stärksten und auch besten Bass aller getesteten Modelle. Trotz des kräftigen Bass kommen auch die Mittel- und Hochtöne sehr gut zur Geltung. Der gesamte Sound fügt sich exzellent ineinander. Auch wenn die Mittel- und Hochtöne sehr klar aus den Kleinlautsprechern der Kopfhörer kommt, kommen Sie nicht ganz an die Reinheit und Natürlichkeit der Teufel Modelle ran. Diesen minimalen Abstand gleicht er jedoch durch seine tollen Leistungen in Sachen Bass aus. Auch bei der Verarbeitung und beim Tragekomfort gehörte er zu den Besten. Würde der Preis keine Rolle spielen, hätte wohl der Beoplay H3 den Test für sich entschieden. Für diejenigen, bei denen die Gesamtqualität deutlich vor der Preis/Leistung steht, sollten sich für den Beoplay H3 entscheiden.

Kristallklar


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* Preis wurde zuletzt am 24. November 2017 um 11:00 Uhr aktualisiert

Der Teufel Move Pro besicht durch einen kristallklaren Sound. Seine Mittel- und Hochtöne sind exzellent. Keiner der getesteten Kopfhörer gab den Gesang und die Instrumente in so einer Natürlichkeit wieder, wie der Teufel Move Pro. Er gab auch die feinsten Nuancen eines vielschichtigen Songs preis. Wo bei anderen nur ein nicht identifizierbarer Rythmus im Hintergrund zu hören waren, lieferte der Teufel Move Pro einen deutlich hörbaren Trommelwirbel. Gitarren- und Klavierklänge wurden so authentisch wiedergegeben, dass man selbst das Schwingen der Saiten gut hören konnte. Leider ist sein Bass etwas zu schwach und in unseren Augen dadurch auch die Balance nicht ideal, um  bei basslastigen Songs die selben Leistungen zu erreichen wie der Teufel Move oder den Beoplay H3. Wer jedoch vor allem akkustische Musik hört oder Musik, bei dem der Gesang im Vordergrund steht, sollte den Teufel Move Pro kaufen.

Die Besten im Vergleich

 

Produktbild
Awards      
Preis 49,00
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128,90
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129,99
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145,00
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Gesamtpunktzahl
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88
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Sternebewertung
Vorteile guter balancierter Sound
tolle Höhen- und Mitteltöne
beste Preis/Leistung
bester Bass
toller atmosphärischer Sound
sehr stark bei elektronischer Musik
kristallklarer Sound, durch beste Mittel- und Hochtöner
sehr hochwertige Verarbeitung

klangvoller ambientvoller balancierter Sound
ordentlicher Bass
Nachteile     etwas schwacher Bass
Kabel klebt eher an Kleidung und Textilien
Fazit Der Teufel Move Pro war in Sachen Klangqualität einer der Besten und auch in allen anderen Bereich ganz vorne. Dies, kombiniert mit einem sehr attraktiven Preis, macht ihn zu unserem Testsieger. Ein Sound-Profi mit toller Verarbeitung und Tragekomfort. Mit seinem kristallklaren Sound liefert er pures Vergnügen bei akkustischen Songs und Vocals Ein ordentlicher In Ear Kopfhörer mit guten Leistungen in Sachen Klangqualität
Produkteigenschaften Teufel Move B&O Beoplay H3 Teufel Move Pro Beyerdynamic idX 200iE
Klangqualität
50
0
46
50
0
47
50
0
45
50
0
45
Tragekomfort
15
0
13
15
0
13
15
0
14
15
0
14
Verarbeitung
15
0
12
15
0
14
15
0
14
15
0
11
Geräuschdämpfung
10
0
7
10
0
7
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0
7
10
0
8
Preis/Leistungsverhältnis
10
0
10
10
0
7
10
0
7
10
0
6


Wer sollte In Ear Kopfhörer kaufen?

Auf der Suche nach den richtigen Kopfhörer bietet der Markt eine Vielzahl von Möglichkeiten. Es gibt kabelgebundene  In Ear Kopfhörer,  oder welche mit Bluetooth. Dieselbe Unterscheidung gibt es ebenfalls noch für On Ear Kopfhörer, mit Kabel oder Wireless. Und das Angebot von speziellen Noise Cancelling Kopfhörern wächst ebenfalls wöchentlich. Darum ist die Frage, wer nach einem kabelgebundenen In Ear Kopfhörer, anstatt einem anderen Modell greifen sollte, gar nicht so einfach zu beantworten.

Was bereits einen großen Unterschied macht, ist die Übertragungstechnologie über Kabel oder über Bluetooth. Bluetooth In Ears haben einige Vorteile aber auch entscheidende Nachteile. Wireless In Ears besitzen, wie der Name schon sagt, keine Kabel oder zumindest nur ein kurzes, welches von einem Ohr zum anderen reicht. Darum sind sie super geeignet wenn es um Bewegung und Bewegungsfreiheit gehört. Wer also viel Sport treibt, oder sie während körperlicher Arbeit  tragen möchte, ist mit Wireless In Ears eventuell besser dran. Mit kabelgebundene In Ears  kann man sich auf dem Sofa verwickeln oder ist ständig damit beschäftigt die Kabel wieder zu entkuddeln. Aber die Übertragung über den Kupferdraht ist kompressionsfrei, im Gegensatz zu den Bluetooth Varianten. Auch wenn die Qualität der modernen Bluetooth In Ears erstaunlich ist: Wer auf Nummer sicher gehen möchte und noch die subtilsten Nuancen ebenfalls noch hören möchte, sollte sich immer für die kabelgebundene Variante entscheiden.

Ein weiteres Argument für den Kauf eines kabelgebundenen Modells ist die Übertragungszeit. Die Übertragung des Audiosignals vom Player zu den Hörern dauert ein paar Millisekunden länger, als es bei den kabelgebundenen der Fall ist. Das hat überhaupt keinen negativen Effekt, solange man nur Musik hört. Sobald es jedoch darum geht, Videos mit einer synchronen Tonspur anzuschauen, offenbart die Bluetooth – Technologie einen entscheidenen Nachteil. Besonders störend ist der Verzögerungseffekt bei sämtlichen Videoinhalten, bei denen gesprochen wird. Sei es ein Vortrag, eine Doku oder einfach die Lieblings Netflixserie. Alles ist ein paar Millisekunden verzögert und das reicht bereits, um die Lippensynchronisation durcheinanderzubringen. Bild und Ton sind nicht synchron und das kann wirklich sehr störend sein. Wer also Kopfhörer sucht um damit Videos zu schauen, sollte eventuell besser zu der kabelgebundenen Variante greifen.
Ein wenig Abhilfe können Videoplayer schaffen, welche die Möglicheit haben, die Tonspur etwas nach hinten oder vorne zu verschieben. Das ist z.B. mit dem VLC Media Player möglich. Viele Player und Streamingdienste bieten jedoch nicht diese Möglichkeit.

 

bluetooth_vs_normale_in_ear

 

Neben den In Ear Kopfhörern gibt es jedoch auch noch die On-Ears und Over-Ear Kopfhörer. Für die In-Ear Kopfhörer spricht der gute Halt. Die Speaker sitzen fest im Ohr und können beim Joggen oder wenn man häufiger zum Bus rennt nicht verrutschen. Durch die Nähe zum Ohr können bereits durch geringe Membranauslenkung großartige Bässe erzeugt werden. Wer also auf basslastige Musik steht, für den sind In-Ears eine sehr gute Wahl. Die Lautsprecher sind dezent und im Vergleich zu On-Ears oder Over-Ears nicht besonders auffallend. Wer also in der Öffentlichkeit scheut, immer auszusehen, als würde er gerade einem Flugzeug bei der Landung helfen, sollte zu den In-Ears greifen. On-Ears, aber vor allem auch Over-Ears, produzieren jedoch einen räumlicheren und natürlicheren Klang. Das macht sich vor allem bei den Vocals bemerkbar. Für Soundpuristen, bei denen Größe, Halt und Form der Kopfhörer keine Rolle spielt, sind On-Ears oder Over-Ears die bessere Wahl.

Viele Menschen besitzen aus diesem Grund auch einfach beide Arten von Kophörern. Die In-Ears für den Sport, den Weg zur Arbeit, oder für das Musik hören im Büro. Und für Zuhause zusätzlich noch On-Ears oder Over-Ears, um sich gemütlich auf der Couch zurücklehnen zu können und die Musik in seiner pursten Form zu genießen.

 

In Ear vs Over Ear vs On Ear

In Ear vs Over Ear vs On Ear

Nach welchen Kriterien wir ausgewählt haben

Gute In-Ear Kopfhöhrer zu finden ist gar nicht so einfach. Ich habe als musikliebender Mensch schon einige Modelle besessen. Genau so Viele sind am Ende im Müll gelandet. Manche haben es zu einer ordentlichen Lebensdauer um die 5 Jahre geschafft, aber die meisten haben ein deutlich früheres Ableben erlebt. In-Ear Kopfhörer sind nicht für die Ewigkeit gebaut. Aber das ist auch nicht weiter verwunderlich. Sie müssen einiges Aushalten. Sie müssen dem Schweiß widerstehen, welcher unausweichlich entsteht, wenn die Ohren Luftdicht verschlossen sind. Er muss leichte Stöße aushalten und das Ziehen an den Kabeln. Das ist schon eine ziemliche Herausforderung.

Die Produkte, welche mir all die Jahre am meisten gefallen haben, waren robust, hatten eine tollen Sound und angenehm zu tragen. Der beste In-Ear Kopfhörer meistert alle drei Punkte. Ein Kopfhörer mit einer unglaublich guten Klangqualität und Tiefe ist leider nicht verwendbar, wenn er schon bei den kleinsten Stößen in Einzelteile zerbricht. Andererseits ist keinem geholfen, wenn die Kopfhörer so stabil verarbeitet wurde, dass man damit einen Lastwagen ziehen könnte, aber nur Röcheln und Kratzen aus der Membran entkommt.

Das ist meine bescheidene Meinung. Damit die Testkriterien aber nicht nur aus meinen persönlichen Eindrücken bestehen, habe ich diese durch verschiedene andere Quellen ergänzt. Ich habe zusätzlich hunderte Kundenrezensionen auf verschiedenen Verkaufsplattformen gelesen, um herauszufinden worauf es anderen ankommt. Dazu noch einige Produktreviews auf Blogs, Tech-Blogs und andere Produktbewertungsplattformen. Zusätzlich habe ich eine Umfrage erstellt und unsere Leser gefragt, was Sie für die wichtigsten Eigenschaften bei In-Ear Kopfhörern halten.

Zusammen kam ich dann auf folgende Punkte:

  • Gute Kopfhörer sollten alle vorhandenen Frequenzbereiche abdecken und jedem Klang seinen Raum geben. Außerdem dürfen keine Bereiche übertrieben im Vordergrund stehen. Der Bass sollte nicht die Gitarrenklänge übertönen und diese wiederum nicht die Vocals. Keine Frequenzbereiche sollten zu dominant und laut sein, dass diese in den Ohren weh tun. Der Klang sollte schlichtweg stimmig sein, nicht dröhnen und mit klaren Details von sich überzeugen. Selbst der heftigste Death Metal Song sollte nicht zu einem Grundrauschen verkommen.
  • Der Tragekomfort sollte bequem genug sein, um die Kopfhörer beschwerdefrei für einige Stunden tragen zu können. Bestenfalls auch in jeder Position. Ich selbst habe erst vor Kurzem ein paar (okay zugegebener Maßen recht günstige) Kopfhörer entsorgt, da Sie im Liegen unmöglich zu tragen waren und mir beinahe jedes Mal das Trommelfell punktiert haben. Die Ohren dürfen nicht Schmerzen, aufgrund irgendwelcher harten Kanten oder überdimensionierte Einzelteile. Das heisst sie sollten eigentlich für beinahe jede Ohrgröße passen. Sollte es austauschbare Schaumstoff- oder Gummistöpsel geben, sollten diese bestmöglich Atmungsaktiv sein. Optimalerweise lassen sich die Stöpsel einfach austauschen und sind ebenfalls Robust und zerfallen nicht. Natürlich haben auch diese Stöpsel nur eine gewisse Lebensdauer und ein schweissfeuchtes Ohr ist natürlich nicht unbedingt die beste Umgebung für jegliches Material. Trotzdem sollten Sie in Summe schon einige hundert oder tausend Stunden aushalten, bevor sie zerfleddern. Die Kopfhörer müssen gut sitzen und dürfen nicht bei jeder Bewegung aus dem Ohr fallen. Am besten spürt man Sie fast gar nicht.
  • Die Fertigungsqualität sollte hoch sein, damit die Kopfhörer alltägliche Belastungen aushalten. Damit meine ich nicht, dass Kopfhörer es überleben müssen, wenn Sie in eine Autotür geklemmt werden und das Auto dann wegfährt. Aber Kopfhörer schlagen immer wieder mal irgendwo kurz an, bleiben irgendwo kurz hängen. Das muss ein Kopfhörer aushalten.
  • Gute Kopfhörer sollten einen selbst Unterhalten und nicht den kompletten Bahnabteil. Darum sollten Sie so wenig Umgebungsgeräusche wie möglich produzieren.
  • Meistens werden In Ear Kopfhörer mit irgendwelchem mobilen Geräten genutzt. Das Kabel sollte also ausreichend lang sein, um diese in der Hosentasche mit sich tragen zu können, ohne dass man damit rumläuft wie Gollum aus Herr der Ringe. Außerdem sollte der Stecker nicht hakenartig abstehen, dass man sich jedes Hosenfutter damit zerreist.
  • Schönheit liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber trotzdem sollte das Design im Durchschnitt ansprechend sein, so dass man die Kopfhörer gerne rausholt und zeigt.

Natürlich haben alle eben genannten Punkte Ihre Daseinsberechtigung. Denoch halte ich einige für wichtiger als andere. Die Klangqualität ist für mich der wichtigste Punkt, gefolgt von Tragekomfort und Fertigungsqualität. Um diese Punkte auch entsprechend zu priorisieren, erhalten diese in der Bewertungsmatrix eine höhere Gewichtung.

Der Kauf eines In-Ear Kopfhörers ist eine knifflige Sache. Den richtigen Tragekomfort zu finden kann auch ein Thema der persönlichen Vorliebe sein. Wenn Sie also einem Paar In-Ear Kopfhörer begnenen, welcher von vielen verschiedenen Menschen, mit verschiedenen Ohren gerne getragen wird, haben Sie was besonderes gefunden.

Nach dem wir mehr als 50 verfügbare Modelle recherchiert haben, haben wir anhand der Kundenrezensionen und unserem eigenen Eindruck die Auswahl auf 20 Modelle reduziert, bei denen wir den besten Eindruck hatten. Aus diesen 20 Modellen haben wir dann den Besten In Ear Kopfhörer ermittelt.

Was und Wie wir getestet haben

In-Ear Kopfhörer werden oft längere Zeit über mehrere Stunden getragen. Darum spielt der Tragekomfort eine wichtige Rolle. Die Schweissentstehung im Ohr sollte durch schlechte Materialauswahl nicht noch zusätzlich begünstigt werden. Bestenfalls passen Sie sich dem Ohr ergonomisch an und stehen nicht zu sehr ab. Wer gerne mit seinem Kopf auf einem Kissen Musik hört, sollte nicht gestört werden durch Druckschmerz. Bestenfalls vergisst man nach einiger Zeit, dass man etwas im Ohr hat. In-Ear Kopfhörer sind bestenfalls ein unscheinbarer Begleiter. Aus diesen Gründen haben wir als erstes gleichzeitig den Tragekomfort und den Halt der In-Ear Kopfhörer getestet. Wir haben jedes Modell über mehrere Stunden getragen, sind 5km gelaufen, haben unseren Kopf auf weiche und harte Kissen gelegt und 30 Jumps absolviert. Dadurch konnten wir herausfinden, wie sich die Modelle bei unterschiedlichen Bewegungen verhalten. Wir haben darauf geachtet, ob die Stöpsel im Ohr drücken, beim Stehen, aber auch beim Liegen. Viele Menschen hören auch gerne Musik oder Hörbücher, wenn Sie gemütlich im Bett oder auf dem Sofa liegen. Meist den Kopf auf ein Kissen gelegt. Besonders weit abstehende Ohrstöpsel neigen beim Liegen etwas zu stören, da Sie selbst auf der Oberfläche aufliegen und somit etwas noch oben geschoben wird. Das führt zu einem spürbaren unangenehmen Druckempfinden. Außerdem wollten wir wissen, wie gut sie einer heftigen Bewegung von 30 Jumps, wie Sie z.B. bei Freeletics durchgeführt werden, aushalten.

Das Positive ist: Keiner der getesteten Modelle war unangenehm beim tragen. Es gab kleine Unterschiede aufgrund der Form oder Material des Stöpsels. Modelle wie der Beyerdynamic idX200, welche mit Memory-Foam Stöpseln geliefert werden, waren besonders bequem, aber auch viele Modelle mit einfachen Stöpseln waren sehr angenehm zu tragen. Sehr spannend fanden wir auch, wie viel Einfluss die Bedieneinheit und das Kabel auf den Tragekomfort haben. Bei Modellen, bei denen die Bedieneinheit auf einer Seite recht groß und schwer war, neigten die Stöpsel dazu, sich schneller zu lockern oder aus dem Ohr zu fallen. Manche Ummantelungen der Kabel tendierten dazu etwas stärker an Haut und Textilien zu haften. Insgesamt positiv aufgefallen sind die beiden Teufel Modelle, der Teufel Move und der Teufel Move Pro, der Ultrasone Pyco, so wie der Beyerdynamic idX200. Die Modelle hatten einen recht festen Sitz und waren sehr angenehm, ohne unnötiges Druckempfinden zu tragen. Der Beyerdynamic idX200 und der Ultrasone Pyco werden mit komfortablen Memory Foam Stöpsel angeliefert. Mit diesen Stöpseln verliert man nach einer gewissen Zeit nahezu jedes Fremdkörpergefühl im Ohr.

 

 

Eine leichte und schmale Bedieneinheit wie beim Beoplay H3ist gut für den Tragekomfort

Eine leichte und schmale Bedieneinheit wie beim Beoplay H3 ist auch gut für den Tragekomfort

 

 

Als nächsten Punkt haben wir getestet, wie sehr die In-Ear Kopfhörer Geräusche an die Umgebung abgeben und wie sehr die Kopfhörer die Geräusche der Umgebung dämmen (Noise Cancelling) oder übertönen. Im ersten Schritt haben wir uns direkt nebeneinander gesetzt, wie es auch in einer Straßenbahn der Fall wäre. Wir haben die Lautstärke bei allen Modellen so gepegelt, bis derjenige, der die Kopfhörer getragen hat, die Worte des anderen nicht mehr verstehen konnte. Der Testhörer hat laute Pop-Musik gehört und wir haben bewertet, wie laut die Umgebung den Song mithören konnte.
Danach haben wir den Spieß umgedreht und ein Hörbuch mit einer Lautstärke von 70dB laufen lassen um zu erkennen, wie gut die unterschiedlichen Modelle die Umgebungsgeräusche dämpfen bzw.  übertönen.

Der B&O Beoplay H3 war hier der Beste in Sachen Noise Cancelling, hat jedoch auch hörbar die eigenen Songs in die Umgebung geschallt. Der Beyerdynamic idX200 war in Sachen Umgebungsgeräusche der Beste. Im Umfeld des Kopfhörers war er beinahe gar nicht hörbar. Aber auch der Ultrasone Pyco hat recht wenig Sound an seine Umgebung weitergegeben.

In der weiteren Bewertung haben wir noch zwei weitere Testkriterien betrachtet. In Sachen Verarbeitungsqualität gibt es verschiedene wichtige Faktoren. Ein guter In-Ear Kopfhörer sollte robust sein gegen äußere Einwirkungen. Es lässt sich kaum vermeiden, dass an einem Kabel gezogen wird oder ein Ohrstöpsel mal einen Stoß abbekommt. In-Ear Kopfhörer sollten solche alltäglichen Belastungen gut überstehen. Die Verarbeitung eines In-Ear Kopfhörers kann aber auch noch weitere Einflüsse haben. Die Materialauswahl der Kabel kann entscheidend sein, ob ein Modell dazu neigt, sich ineinander zu verknoten oder nicht. Eine reibungsarme oder geriffelte Oberfläche führt oft dazu, dass die Kabel weniger lästig an Haut und Kleidung kleben. Darum haben wir alle Modelle etwas genauer angeschaut und bei den Herstellern nachgefragt, was man über die Verarbeitung wissen sollte. Aufgefallen ist das Kabel des Teufel Move Pro. Die Drähte sind mit einem feinen Gewebe ummantelt und dann mit einer Kunstsoffschicht überzogen. Das gibt dem Kabel zum einem einen gewissen optischen Touch von High-Tech. Es macht das Kabel aber zusätzlich ausgesprochen widerstandsfähig, weil die mechanische Belastung nie auf das eigentlich Kabel (also die stromführenden Litzen) wirkt. Es sieht also nicht nur cool aus, sondern ist auch sehr stabil.

Bei der Verarbeitung war auch von allen Bewertungskriterien der größte Unterschied zu merken, zwischen den niedrigpreisigen Modellen und den etwas Höherpreisigen. Bei den meisten Modellen über 70 € waren die Stöpsel optisch besser gegen Zugwirkung geschützt. Schmale Gummischläuche wurden in unterschiedlichster Verarbeitung dazu genutzt, dass die Belastung von Zugkraft nicht vollständig auf die Kabel wirkt. Ohne diesen Schutz ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich das Kabel irgendwann von den Membrankörpern im Ohrhörer lösen. Unterschiede gab es auch in der dicke der Kabel, dem Kunststoffmantel und den Steckern. Viele der getesteten Modelle hatten einen abgeknickten Stecker. Diese lassen sich einfacher in einen Audio-In Anschluss einstecken und wieder ausstecken.

 

Unterschiedliche Formen von Klinkensteckern bei In-Ear Kopfhörern

Unterschiedliche Formen von Klinkensteckern bei In-Ear Kopfhörern. Wir finden die mittlere Form am Besten.

 

Das wichtigste aller Bewertungskriterien bleibt jedoch bei allen Arten von Kopfhörern und Lautsprechern die Klangqualität. Für uns steht der pure Soundgenuss im Vordergrund. Wir denken, der beste In Ear Kopfhörer sollte vor allem den authentischsten und raumfüllendsten Sound entwickeln.

Um das herauszufinden haben wir einen Event mit mehreren Testhörern geplant, bei denen gemeinsam die In Ear Kopfhörer mit der besten Klangqualität bestimmt werden sollte. Wir haben einige Leute eingeladen die alle sehr gerne und leidenschaftlich Musik hören und auch komplett unterschiedliche Musikgenres bevorzugen. Wir haben dabei verschiedene Pop-, Rock, Elektro, und Alternate – Songs gehört und die Kopfhörer auf deren Qualität geprüft. Die Kriterien, für die wir alle Testhörer zu Beginn sensibilisert haben, waren:

  • Natürlichkeit des Klang, vor allem bei den Vocals
  • gute Balance zwischen Bass, Mittleren Frequenzen und Höhen
  • ambientvollen, satten Sound
  • keine Verzerrungen,  kein Kratzen oder Rauschen
  • Hörbares Frequenzspektrum

Wir haben die In Ear Kopfhörer dabei im Split-Testing Verfahren bewertet. Dazu haben wir immer zwei In Ear Kopfhörer in den direkten Vergleich gestellt und den besseren der Beiden gesucht. So konnten wir eine Rangfolge der In Ear Kopfhörer bestimmen, nachdem wir alle Kombinationen gegeneinander getestet hatten. Bei jedem einzelnen Split-Test mussten beide In Ear Kopfhörer 3 völlig unterschiedliche Songs abspielen. Diese Songs waren entweder sehr klar, wie z.B. Ed Sheerans Shape of You oder atmosphärisch, wie z.B. Warrior von Imagine Dragons. Jeder Song hatte seine eigenen Stil und die Kombination der Lieder hat die Stärken und Schwächen eines jeden In Ear Kopfhörers deutlich hervorgeben.

Dabei ist uns aufgefallen, dass die Auslegung  der In Ear Kopfhörer teilweise ganz unterschiedlich war. Es gab In Ear Kopfhörer, die bei einem Song der klare Verlierer waren und darauf beim nächsten Song deutlich besser abgeschnitten haben. Auch waren die Testhörer nicht immer derselben Meinung, welcher der beiden In Ear Kopfhörer in einem Split-Test den Song besser wiedergibt. Wie bei unserem vor kurzen erstellten Bluetooth Lautsprecher Test, hat uns auch dieser Test gezeigt, dass es  bei In Ear Kopfhörern auch sehr auf den eigenen Musikgeschmack ankommt. Wer eher auf dezenten Bass steht und vor allem großen Wert auf einen natürlichen authentischen Klang der Vocals und der Höhen legt, könnte mit dem Teufel Move Pro beispielsweise einen besseren Kauf machen, als mit dem B&O Beoplay H3, auch wenn in unserem Test dieser etwas besser abgeschnitten hat.

Insgesamt haben uns der Teufel Move und der B&O Beoplay H3 am meisten überzeugt. Das Feld der etwas höherpreisigen Kopfhörer, war jedoch sehr nah beieinander. Auch wenn viele der Niedrigpreisigen einen ordentlichen Sound wiedergegeben haben, war der Unterschied im direkten Vergleich doch deutlich erkennbar. Der B&O Beoplay H3 und der Teufel Move waren in unseren Augen beinahe gleichauf, mit einem minimalen Vorteil für den Beoplay. Der Teufel Move kostet aber beinahe nur die Hälfte und diesen Unterschied bemerkte man im Hörtest absolut nicht. Beide zeigten eine tolle Balance, ein klares Klangbild und einen natürlichen Sound. Bässe, Mitteltöne und Höhen waren präsent, ohne sich gegenseitig zu überlagern. Aber auch der Teufel Move Pro hatte seine Stärken und wir waren überrascht wie sehr sich zwei In Ear Kopfhörer voneinander unterscheiden können, nur durch ein dahintergestelltes „Pro“ im Namen. Der Teufel Move Pro lieferte einen kristallklaren Sound. Auch subtilste Geräusche wie ein leises Rasseln war deutlich zu hören. Der Sound wirkte dadurch sehr nah und natürlich. Nuancierte Geräusche, wie das Vibrato einer schwingenden Klaviersaite konnte man mit dem Teufel Move Pro deutlich hören. Das einzigste Defizit war der etwas schwache Bass. Trotz allem, bei ruhigeren, akkustischen Songs mit starkem Fokus auf den Vocals, hat uns der Teufel Move Pro am meisten überzeugt.

Am Ende haben wir noch getestet wie viel Umgebungsgeräusche die In Ear Kopfhörer abgeben und wie stark die Kopfhörer die Umgebungsgeräusche dämpfen. Dazu hat einer unserer Tester die Kopfhörermodelle getragen um damit Musik zu hören und der andere Tester hat sich direkt daneben gesetzt. Auch hier waren die Ergebnisse völlig unterschiedlich. Manche Modelle wie z.B. der Beoplay H3 nahmen nicht allzu viel Rücksicht auf Ihre Umgebung. Es fiel uns nicht schwer die gehörte Musik zu erraten. Andere wiederum, wie der Beyerdynamic idX200 iE gaben nur wenig von Innen nach Aussen preis. Daraufhin haben wir alle In Ear Kopfhörer auch noch darauf getestet, wie sehr sie Umgebungsgeräusche dämpfen bzw. übertönen. Dazu haben wir mit einem Bluetooth Lautsprecher ein Hörbuch mit etwa 70dB abgespielt und geprüft wie viel davon ,trotz der Kopfhörer im Ohr und spielender Musik, zu uns drang. Der Beoplay H3 war der einzigste, der bei gleichbleibender Lautstärke zu allen anderen Kopfhörern, das Hörbuch soweit übertönt hatte, das man es nicht mehr wirklich hören konnte. Vielleicht hängt das auch mit dem direkten Ergebnis zusammen, dass der Beoplay H3 auch am meisten Schall nach Aussen widergegeben hat. Wir wissen es nicht, dazu sind wir zu wenig Experten im Bereich Schall- & Tontechnik.

Der Beste im Detail

 

Der Beste


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* Preis wurde zuletzt am 24. November 2017 um 11:05 Uhr aktualisiert

 

Wir haben den Teufel Move als den besten In Ear Kopfhörer gewählt, da er einen sehr klaren und satten Sound liefert. Der Teufel Move lies nur wenig missen, im Vergleich zu deutlich kostspieligeren Modellen. Für den aktuellen Preis von ca. 70€ auf Amazon, denken wir, dass Sie keinen besseren finden werden. Auch bei den anderen Bewertungskriterien konnte uns der Teufel Move von sich überzeugen. Insgesamt gab es jedoch ca. 7 Modelle, die wirklich sehr sehr dicht beieinander lagen und bei denen die Entscheidungsfindung extrem schwierig war. Die Unterschiede lagen häufig im kleinsten Detail und wo der eine ein Stück besser war, war es ein anderer wiederum bei einem anderen Kriterium. Am Ende lag der Teufel Move beinahe gleich auf mit anderen Modellen, wie dem Beyerdynamic idX200 iE oder dem Beoplay H3 und das zu einem sehr attraktiven Preis.

Der Teufel Move hatte einen zufriedenstellenden Tragekomfort. Die über die 90° geneigen Ohrstöpsel des Kopfhörers saßen passfest in der Ohrmuschel. Bei unserem Jumptest war kein besonderer Zug auf eines der Kabel zu spüren und auch bei unserem 5km – Lauf waren die Teufel Move angenehm zu tragen. Die Ohrstöpsel haben nicht im Ohr gedrückt und sind auch nicht etwas weiter abgestanden, wie es bei anderen Modellen (z.B. dem hauseigenen Konkurrent Teufel Move Pro) der Fall war.

Auch die Verarbeitung ist zufriedenstellend. Die In Ear Kopfhörer wirken stabil und sind an allen bedeutenden Stellen verstärkt geschützt. Der Eingang der Kabel in die Kapsel der Ohrstöpsel wirkt ordentlich vor möglichen Krafteinwirkungen geschützt, die zu einem Kabelbruch oder einer Lösung des Kabels führen könnten. Er wirkte teilweise ein wenig weniger aufwendig verarbeitet, wie einige andere Modelle. Der Klinkenstecker war beispielsweise nicht so ergonomisch geformt wie bei manch anderen, aber trotzdem wurden sämtliche Pflichten erfüllt und der Kopfhörer wirkt insgesamt robust und stabil. Das Kabel klebt nicht besonders an Textilien oder Haut und auch die Balance der Bedienungseinheit ist in Ordnung (Nichts ist nerviger, als wenn an einer Seite der Kopfhörer ein dicker Bedienungsklotz hängt und der Hörer ständig aus dem Ohr fällt). Auch die Verpackungsdesigner haben bei Teufel ganze Arbeit geleistet und der Teufel Move kommt in einer recht aufwendig gestalteten Verpackung daher.

 

Vor allem konnte er jedoch in der Königsdisziplin, der Klangqualität überzeugen. Der Teufel Move liefert einen sehr balancierten Sound. Die Tonbereiche wirkten sehr gut aufeinander abgestimmt. Weder Bässe, noch Höhen oder Mitteltöne kamen zu kurz. Der Bass ist ordentlich aber nicht übertrieben. Die Stimmen klingen nicht ganz so natürlich wie der kristallklare Teufel Move Pro, aber er musste sich in der Hinsicht auch nur dem Teufel Move Pro geschlagen geben und konnte hier sonst gut mit anderen exzellenten Kopfhörern, wie dem Beyerdynamic idX200 iE oder dem SoundMagic E80 mithalten. Subtile Hintergrundgeräusche waren gut hörbar und die Stimmen klangen sehr natürlich und authentisch. Neben seinen Stärken zeigte er keine besonderen Schwächen im Sound, was ihn zu einem tollen Allrounder für jedes Musikgenre macht. Manch ein anderer mag eventuell besser für klassische Musik geeignet sein, andere wiederum für Elektronische. Aber der Teufel Move machte bei allen Genres einen sehr guten Eindruck.

Unser zweiter Platz im Detail

 

Der Bass-Profi


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* Preis wurde zuletzt am 26. November 2017 um 11:40 Uhr aktualisiert

 

Der Sound des B&O Beoplay H3 hat uns ebenfalls von Beginn an überzeugt. Sein kräftiger Bass war mehr als ordentlich und mitreissend. Aber auch in den Mittleren und Hohen Frequenzen konnte der Beoplay überzeugen. Bei den anderen Kriterien war der B&O Beoplay H3 ebenfalls ganz vorne dabei. Es gab einige Testhörer, die den B&O Beoplay auch sogar eine Spur vor dem Teufel Move sahen (wiederum andere sahen den Teufel Move vorne). Insgesamt könnte auch der B&O Beoplay H3 den Testsieg zweifelsfrei für sich beanspruchen. Der B&O wirkte ein wenig besser Verarbeitet, hatte einen ähnlichen Tragekomfort als der Teufel Move Pro, liefert bessere Ergebnisse in Sachen Noise Cancelling und liefert für manche Ohren vielleicht sogar einen klein wenig besseren Sound. Der Teufel Move kostet aber in etwa nur die Hälfte und liefert vergleichbare Ergebnisse in allen Bereichen. Wer jedoch besonderen Fokus auf einen tollen kräftigen Bass legt oder einen In Ear Kopfhörer sucht, der Umgebungsgeräusche etwas stärker dämpft (Noise Cancelling), für den ist der Beoplay H3 eventuell die bessere Wahl.

Die Ohrstöpsel haben beim Test des Tragekomforts überzeugt. Sie liegen sehr angenehm im Ohr, wackeln nicht, auch nicht bei unserem Jumptest. Das Bedienelement am Kabel ist auch nicht überdimensioniert. Auch die Verarbeitung überzeugt und unterstützt das Ergebnis beim Tragekomfort. Die Ohrstöpsel sind aus einem sehr stabilen und leichten Kunststoff gefertigt. Die Eingänge der Kabel in die Kapsel der Ohrstöpsel wirken ebenfalls gut geschützt. Die schmale Bedieneinheit stört nicht und ist ebenfalls durch zusätzliche Gummihüllen an deren Ende verstärkt, so dass sich eventuelle Kabelverbindungen im Inneren weniger wahrscheinlich lösen. Der Klinkenstecker ist schnurgerade, was manchmal etwas störend sein kann. Viele Nutzen ihre In Ear Kopfhörer häufig mit einem Smartphone, dass oft auch in der Hosentasche steckt. In dem Fall können solche Klinkenstecker eher mal unangenehm gegen den Oberschenkel drücken, eine Belastung die bestimmt dem Klinkenstecker selbst auf Dauer nicht gut tut.

In Sachen Klangqualität kann sich der B&O Beoplay H3 auf jeden Fall sehen lassen. Er liefert einen exzellenten, mitreissenden Sound, mit einem der kräftigsten aber kontrollierten Bässe aller getesteten Modelle. Die Balance zwischen den einzelnen Frequenzbereichen ist sehr gut. Der Beoplay H3 kommt nicht ganz an die Natürlichkeit der Mittel- und Höchtöne hin, die z.B. der Beyerdynamic idX120 oder die Teufel Modelle liefern, aber dennoch ist das Klangbild auch hier sehr mitreissend. Wir denken dass der Beoplay H3 einer der Besten ist, wenn es um elektronische, bassintensive Musik geht. Trotz des intensiven Bass werden die Mittel- und Hochtöne nicht ganz so stark (dennoch etwas) überlagert, wie wir es z.B. bei bassintensiven Lautsprechern, aus unserem Bluetooth Lautsprecher-Test, erlebt haben. Es macht auf jeden Fall sehr viel Spaß mit dem Beoplay H3 Musik zu hören.

Der Beoplay H3 war auch der einzigste Kopfhörer, dem man einen gewissen Noise-Cancelling Effekt zusprechen konnte. Er hat das von uns gehörte Hörbuch als einzigster von allen soweit übertönt, das man es nicht mehr hören konnte.

Andere getestete Modelle

 

Beyerdynamic idX200 iE und Beyerdynamic Byron

Bester unter 50€

* Preis wurde zuletzt am 6. Dezember 2017 um 14:41 Uhr aktualisiert


Aus dem Hause Beyerdynamic haben wir die Modelle Byron und idX200 iE testen dürfen. Beide haben bezogen auf Ihren Preis überzeugt. Der Byron wäre unsere Wahl, wenn Sie nicht mehr als 50€ für einen Kopfhörer ausgeben möchten. Die Kopfhörer waren bequem zu tragen und waren auch ordentlich verarbeitet. Der Byron lieferte ordentliche Mittel- und Hochtöne, auch wenn nicht ganz so gut wie unsere Testsieger. Der Bass war nicht so deutlich und präsent wie bei seinem größeren Bruder oder den beiden Testsiegern, konnte jedoch gut mit allen anderen getesteten Modellen mithalten.

 

Beyerdynamic idX200 iE

* Preis wurde zuletzt am 11. Dezember 2017 um 19:02 Uhr aktualisiert

 

Der Beyerdynamic idX200 iE war soundtechnisch gleichauf mit dem Teufel Move und mit ihm zusammen einer der besten Allrounder.  Das Feld war wirklich sehr eng und es war schwer sich am Ende für den einen oder anderen Kopfhörer zu entscheiden. Auch die Ergebnisse des Beyerdynamic idX200iE hätten gut zum Testsieg reichen können, vor allem wenn man den Anschaffungspreis völlig außer acht lassen würde. Er hatte im Sound keine wirklichen Schwächen. Er lieferte zwar nicht ganz den Bass des Beoplay H3 und auch nicht ganz den kristallklaren Sound des Teufel Move Pro, aber er lieferte eine tolle Balance und glänzte bei vielschichtigen Songs. Die Verarbeitung war ebenfalls sehr hochwertig, auch wenn es ein paar kleine Makel gab. Das Bedienelement war etwas schwerer, als bei anderen getesteten Modellen. Bei unserem Jumptest neigten die Ohrstöpsel eher dazu sich zu lockern, auch wenn sie nicht aus dem Ohr gefallen sind. Das Kabel wirkte etwas spaghettiartig und die Oberfläche der Ummantelung neigte eher dazu an Kleidung oder der Haut zu kleben, als bei anderen Modellen. Dafür war er der Beste in Sachen Tragekomfort. Mit seinen mitgelieferten Memory-Foam Ohrstöpseln passten sich die Ohrhörer perfekt an das Ohr an. Sobald sich die Memory-Foam-Stöpsel an die Form des Ohres angepasst haben, war der Beyerdynamic idX200 iE kaum mehr zu spüren. Ebenfalls am Besten war der Beyerdynamic idX20 iE in Sachen Umgebungsgeräusche. Der Beyerdynamic hat von allen getesteten Kopfhörern am wenigsten Sound an die Umgebung abgegeben. Wer also gerne Rücksicht auf seine Mitmenschen nimmt und ab und zu auch Musik in Bibliotheken oder in der Straßenbahn hört, für den könnte der Beyerdynamic idX200 iE der richtige Pick sein.

 

Ultrasone Pyco

* Preis wurde zuletzt am 11. Dezember 2017 um 19:01 Uhr aktualisiert

 

Ultrasone Pyco

Der Teilnehmer Pyco des bayrischen Audioherstellers Ultrasone war ebenfalls knapp auf den Fersen der Testsieger. Sein Sound war sehr natürlich, der Bass präsent aber nicht überpräsent und die Balance zwischen allen Tonbereichen war auf jeden Fall stimmig. Mit seinen mitgelieferten Memory Foam Ohrstöpsel sitzt er sehr komfortabel im Ohr. Bei unseren Jumps hat sich der In-Ear Kopfhörer kein bisschen bewegt. Der Kopfhörer ist aus sehr leichten Materialien verarbeitet. Er hat trotz des recht dicken Bedienfelds durchschnittliche 16 Gramm auf unserer Küchenwaage angezeigt. Von der Qualität des Sounds ist er mit dem SoundMagic E80 vergleichbar. Alle Tonbereiche wären da und keiner hat sich in den Vordergrund gemogelt. Es gibt keinen wirklichen Kritikpunkt in Sachen Sound und am Ende ist es auch wieder ein bisschen Geschmackssache. Für Leute die eher elektronische Musik hören, wäre eventuell ein bisschen mehr Bass wünschenswert. Wer vor allem einen natürlichen Sound möchte, trifft eine gute Wahl mit dem Pyco. Der Pyco war ebenfalls einer der besseren Modelle, in Sachen Umgebungsgeräusche. Es drang recht wenig des generierten Sounds  nach Aussen. Für den Preis von 150€ war der Beoplay H3 jedoch in fast allen Punkten nahezu gleichauf und in Sachen Sound noch etwas besser.

 

 

 

Soundmagic E80

* Preis wurde zuletzt am 11. Dezember 2017 um 19:01 Uhr aktualisiert

 

SoundMagic E80


Was gibt es am SoundMagic E80 auszusetzen? Nichts! Und dennoch hat es eben nicht ganz zum Testsieg gereicht. Der SoundMagic E80 ist wirklich ein ordentlich durchdachtes Stück Technik. Schon beim auspacken fällt einem das etwas andersartig verarbeitete Kabel ins Auge. Mit seiner geriffelten Oberfläche verknotet sich das Kabel nicht so einfach ineinander und falls doch, lässt es sich sehr einfach lösen. Das fanden wir genial. Jeder der seine Kopfhörer auch mal in seiner Jackentasche aufbewahrt, wird das am SoundMagic E80 lieben. Ausserdem neigte das Kabel dadurch auch überhaupt nicht dazu, an Kleidung oder der Haut zu kleben. Der Sound war atmosphärisch und hat wie bei vielen anderen Modellen wirklichen Spaß bereitet. Nichts klang blechern und alles wirkte sehr natürlich. Er lieferte eine gute Balance zwischen Hoch-, Mittel- und Tieftönen. Hoch und Mitteltöne nicht so schön kristallklar wie beim Teufel Pro. Der Bass ist gut aber nicht ganz an der Qualität des idx200 aus dem Hause Beyerdynamic. Der SoundMagic E80 gab nur wenig Umgebungsgeräusche ab und war somit auch gut geeignet in stilleren Umgebungen Musik zu hören, ohne andere zu stören.

 

Optoma NuForce

* Preis wurde zuletzt am 11. Dezember 2017 um 17:56 Uhr aktualisiert

 

Optoma NuFoce

Der Optoma NuForce hat einen ordentlichen Klang, der jedoch nicht die mitreissende Wirkung des Teufel Move oder des B&O Beoplay H3 entwickelt. Der Bass könnte etwas stärker sein und manchmal wirken die Mittel- und Hochtöner auch etwas blechern. Ansonsten ist die Balance jedoch recht gut. Die Form des In Ear Kopfhörers wirkt auf den ersten Blick nicht sehr ergonomisch. Hat man jedoch den Dreh raus und weiss man wie man den In Ear am besten ins Ohr bringt, sitzt er sehr passfest und bequem im Ohr. Die Verarbeitung ist solide und das Bedienfeld recht clever in die Verbindung der beiden Kabel zum Ohrstöpsel eingebaut. Dadurch ist der ganze In Ear Kopfhörer sehr balanciert, was sich auch positiv auf die Ergebnisse im 5km-Lauf ausgewirkt haben. Beim schnellen Laufen hüpfen die Kabel im gleichen Takt und es kommt weniger zu lästigen Ziehen an einem der beiden Ohren. Seine Ergebnisse in Sachen Umgebungsgeräusche sind durchschnittlich. Alles in allem ist der NuForce kein schlechter inEar Kopfhörer. Der Abstand zu günstigeren Modellen ist deutlich zu spüren, aber auch nach oben ist eben noch etwas Luft.

 

Jayfi JA40


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* Preis wurde zuletzt am 6. Dezember 2017 um 13:17 Uhr aktualisiert

 

 

Jayfi JA40

 

Der Jayfi JA40 liefert ordentliche Leistungen für seinen Preis. Auf Amazon hat er 4,5 Sterne bei 273 Bewertungen und viele, wie auch wir, schätzen den ordentlichen Bass und die gute Balance des In Ear Kopfhörers. Die Mittel- und Hochtöner sind solide, kommen manchmal aber etwas blechern rüber. Das ist in diesem Preissegment aber nicht unüblich. Alle der getesteten Modelle in diesem Preissegment haben ebenfalls nicht den klaren Sound eines Teufel Move gezeigt. Unter 30€ war der Jayfi JA40 einer der Besseren.


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