Die besten Fitness Tracker

veröffentlicht am 12. Mai 2017 in Beste Produkte, Lifestyle, Mobile & Wearable von

Wir haben etliche Stunden Zeit in Laufen, Rennen, Schlafen, Einkaufen, Kettlebell schwingen und Hampelmännern investiert, um alles herauszufinden, was man über Fitness Tracker wissen sollte. Dabei haben wir insgesamt 19 Tracker mit Top Bewertung unter die Lupe genommen. Dabei sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass der Garmin Vivosmart HR+ der beste Fitnesstracker ist, für alle Menschen die Ihre Aktivitäten tracken wollen und Ihren Trainingsfortschritt überwachen möchten.

Produktbild
Awards            
Preis 149,99
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199,00
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98,95
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Gesamtpunktzahl
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84
 
Sternebewertung
Vorteile Beste genauigkeit
integriertes GPS
gute Interaktion mit Smartphone über Notifications
Wasserdicht
Gute Genauigkeit
Großes informatives Display
angenehm zu tragen
schlankes Design
tolle App + Social Features
tolle Social Features
bessere Genauigkeit als das alte Modell
tolle App + Social Features
Gutes Preis/Leistungsverhältnis
gute Interaktion mit Smartphone über Notifications
Wasserdicht
 
Nachteile   etwas fummeliger verschluss, der gerne mal aufspringt
kein GPS
kein HR
dennoch ist Messgenauigkeit immer noch ein wenig schwankend
  kein GPS
 
Fazit Der Vivosmart HR besticht mit seiner Genauigkeit, welche in all unseren Tests konstant meistens die beste von allen Geräten war Das Gear Fit 2 ist unter anderem ein ordentlicher Fitness Tracker mit vielen Funktionen und guter Messgenaugkeit Das schlanke Fitbit Flex 2 ist für alle, die ein unauffälliges Fitnessarmband für grundlegendes Tracking suchen, eine sehr gute Wahl Das Charge 2 ist ein gelungenes Update des Charge HRs, muss aber immer noch ein wenig Abstand zum Vivosmart HR+ aufholen. (ist aber auch etwas günstiger) Das Blaze ist eine ordentliche Fitness-Watch, welche jedoch nicht an die Leistungen des Gear Fit2 herankommt    
Messgenauigkeit
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47
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Schlaffunktion
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Tragekomfort
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App-Umfang / Social
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Der beste


€ 149,99 * inkl. MwSt.
Garmin 010-01955-30 Vivosmart HR+ M Activity Tracker mit Herzfrequenzmessung Schwarz
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* Preis wurde zuletzt am 20. Oktober 2017 um 16:59 Uhr aktualisiert

Der Garmin Vivosmart HR+ besticht mit einer der genauesten Messung der Herzfrequenz, die wir beobachtet haben. Im neuesten Upgrade bietet er zusätzlich GPS tracking und eine gut funktionierende automatische Erkennung von Workouts und Aktivitäten.
Der Fitnesstracker für das Handgelenk ist wasserdicht bis zu 50 Meter. Zusätzlich besitzt er eine einfache aber effektive Schlaferkennung. Was den HR+ jedoch wirklich an die Spitze bringt, sind seine hochentwickelten Fitnesstracking-Funktionen, wie das eingebautete GPS (für genauere Messung von Geschwindigkeit und Renndistanz)  und die Move IQ (welche automatisch andere Sportarten erkennt und speichert wie z.B. Schwimmen oder Fahrradfahren).
Diese fortschrittlichen Features machen den HR+ zum Premium Tracker. Er steht als bester Fitness Tracker, über den anderen, wie dem originalen Vivosmart HR und ist seinen Preis absolut wert. Wobei der originale Vivosmart HR auch immer noch ein gute Option ist, vor allem in seinem Preissegment.
Der HR+ erhält ebenfalls Smartphone Mittelungen und man kann damit Funktionen seines Smartphones via Bluetooth steuern. Dies ermöglicht z.B. das Abspielen von Musik, während dem Laufen.
Die Garmin Connect app ist kompatibel mit iOS, Android und Desktop computer, jedoch hat es nicht so viele Social Networking features, wie z.B. die Fitbit – Modelle.
Wir glauben jedoch, dass die fähige und robuste Hardware und die bessere Genauigkeit, es zur besseren Wahl für die meisten Leute macht.

Der knappe Zweite


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* Preis wurde zuletzt am 20. Oktober 2017 um 17:02 Uhr aktualisiert

Das ultra geschmeidige Gear Fit 2 besitzt eine genaue Messung der Herzfrequenz, optional GPS und ein robustes Notifikationssystem, plus alle Aktivitätstracking Funktionen, die man sich wünscht.
Besonders für Android Anwender ist es eine gute Wahl.
Das Gear Fit 2 ist ein schick aussehendes Band mit, mit sehr vielen ähnlichen Features wie unser Testsieger. Es ist spürbar dünner und ein wenig günstiger, besitzt jedoch ebenfalls GPS, einen Herzfrequenz-Sensor und eine automatische Aktivitätserkennung. Von den getesteten Produkten war es das einzige, welches Notifikationen von jeglichen Smartphone – Apps erhalten kann. Teilweise ermöglicht es sogar eine Interaktion mit anderen Apps.
Mit einem Android Smartphone lässt sich z.B. mit vorgespeicherten Antworten auf Textnachrichten und EMails antworten. Dies funktioniert leider nicht auf dem IPhone.
All diese smarten Features bringt es mit sich, jedoch auf Kosten einer erbärmlichen Lebenszeit der Batterie von 2 Tagen. Dies macht die Nutzung der Schlaferkennung kaum möglich, da man es beinahe täglich laden muss.  Zusätzlich ist es nicht grenzenlos zuverlässig: Mehr als nur einmal hat das GPS beim Workout zu spät eingesetzt, was dazu geführt hat,
dass teilweise die Hälfte eines Workouts ohne Aufzeichnung von Route oder Distanz stattgefunden haben.
Im Ganzen betrachtet ist das Gear Fit dennoch ein sehr schicker und smarter Fitnesstracker. Das zuverlässigere Vivosmart HR+ eigenet sich jedoch besser um seine Fitness zu tracken.

Der Spar-Sieger


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Fitbit Flex 2 black
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* Preis wurde zuletzt am 20. Oktober 2017 um 16:59 Uhr aktualisiert

Selbst wenn es keine Messung der Herzfrequenz besitzt, ist das schicke Flex 2 unsere erste Wahl für grundlegendes Fitnesstracking. Ausserdem ermöglicht es den Zugang zu der großartigen Fitbit Community.
Wenn du nur eine einfache Möglichkeit zur Kontrolle und Aufzeichnung deiner täglichen Aktivitäten und Workouts suchst, dazu noch Schlafverhalten überwachen möchtest und Erinnerungen, den Tag Aktiv zu gestalten,  zeigt sich der Flex 2 als eine sehr gute Wahl.
Besonders wenn deine Freunde ebenfalls ein Fitbit besitzen. Im Gegensatz zu anderen Fitbits ist es zusätzlich Wasserdicht bis zu 50 Metern. Somit lässt sich damit auch Schwimmen und Duschen lückenlos mittracken.
Jedoch besitzt es kein Display, nur fünf Status LEDs um deinen täglichen Fortschritt für dein definiertes Schrittziel zu tracken. Es misst auch keine Herzfrequenz. Aber Fitbits andere Geräte haben üblicherweise Schwierigkeiten mit einer genauen Herzfrequenzmessung, also betrachten wir das nicht als das größte Problem.
Das schlanke Profil des Armbands macht es angenehm zu tragen und das zu einem recht günstigen Preis. Das Flex 2 synchronisiert sich über WiFi mit der Fitbit app Ihres Smartphone oder der Fitbit Website auf einem Computer um Ihre Aktivitäten festzuhalten und mit anderen Fitbit Usern zu teilen. Dies ist ein wirkliches Highlight, da wie Umfragen zeigen, ein freundschaftlich geführter Wettbewerb sehr motivierend sein kann.
Als letztes gilt es noch die großartige und durchdachte Darstellung  der Aktivitätsaufzeichnungen auf dem Smartphone oder der Webseite zu erwähnen, die eine tolle Übersicht Ihrer Ergebnisse widergibt. Man verbringt gerne die Zeit, sich alle Fortschritte im Verlauf der Tage, Wochen und Monate anzuschauen.

Kein Smartphone nötig


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* Preis wurde zuletzt am 20. Oktober 2017 um 16:59 Uhr aktualisiert

Für diejenigen welche gerne Ihre Aktivitäten überwachen möchten, sonst aber mit Smartphones und Technik etwas auf dem Kriegsfuß stehen, ist das Vivofit 3 ohne HR Messung möglicherweiße die richtige Wahl.
Das Display des Vivofit 3 ermöglicht den Zugriff auf die aufgezeichneten Daten ohne zusätzliche App und es muss auch nicht geladen werden. Ohne die Notwendigkeit eine Batterie zu laden und keiner Synchronisation mit einem Smartphone, ist das wasserdichte Garmin Vivofit  die beste Option für grunglegendes Tracking, ohne eine separate App verwenden zu müssen.
Auch wenn man durch die Verknüpfung mit einem Smartphone Zugriff auf mehr Informationen erhält, z.B. die Auswertung Ihres Schlafs, reicht das Display aus, um die wichtigsten Informationen, die sie mit einem Blick haben möchten zu erhalten, die aktuelle Uhrzeit, die bisher gelaufenen Schritte, die noch notwendigen Schritte, um das Tagesziel, zu erreichen, die zurückgelegte Distanz, verbrannte Kalorien und die aktiven Minuten.
Zusätzlich erfordert es kein ständiges Laden, sondern besitzt eine austauschbare Uhrenbatterie, welche in etwa ein Jahr oder länger halt. Trotz einer Reduzierung der technischen Features, verfügt es dennoch einige smarte Features, wie das automatische Workout tracking über Move IQ und Inaktivitätsalarme, um Sie nach einer zu lang anhaltenden bewegungsarmen Phase, wieder auf die Beine zu bringen.

Warum einen Fitness Tracker kaufen?

 

Die Grenzen, die einen zweckbestimmten Fitness Tracker von einer GPS-Runwatches, einer Smartwatch, einer Fitnessuhr oder sogar einem Smartphone unterscheiden, waren niemals undurchsichtiger. Inzwischen lassen Sich Fitnesstracker mit GPS und Push-Benachrichtigungen, Runwatches mit Fitness-Tracking und Smartphones mit beidem finden. Aber wie unsere Tests zeigen, ist ein Gerät, das entworfen wurde, um all diese Aufgaben zu erledigen, nicht unbedingt in allen Disziplinen gut.

Grundsätzlich ist ein Fitnesstracker die beste Wahl, wenn Sie Informationen und Anleitung für Ihre Aktivitäten suchen. Diese Geräte bieten eine Übersicht über gelaufene Schritte, (als auch Erinnerungen und Aufforderungen um aufzustehen oder sich zu bewegen), messen die Intensität Ihrer Übungen und berichten über die Qualität Ihres Schlafes. Zusammengenommen können diese Maßnahmen Ihnen helfen, positive Veränderungen für Ihre Gesundheit hervorzubringen. Da die Batterien dieser Geräte bis zum nächsten notwendigen Laden meist 5-7 Tage halten, ermöglichen Sie ein vollständigeres Bild über Ihr Fitness-Level, als Smartwatches, die nach 2-3 Tagen bereits wieder angesteckt werden müssen.

Die spezialisierten Fitness Tracker ermöglichen auch das Starten von Wettkämpfen zwischen Freunden, welche einen Tracker derselben Marke besitzten. Außerdem stellt die Möglichkeit, Daten an andere Gesundheits-Apps auf Ihrem Handy zu übergeben, einen weiteren Vorteil dar.

Falls Sie nur einen schnellen Weg suchen einen Lauf zu tracken oder um Ihre täglichen Schritte kurz zu überwachen, können Sie vielleicht auch mit den Möglichkeiten einer Smartphone App zufrieden sein. Falls Sie es nich deaktivieren, zeichnet das iPhone 5s oder neuer automatisch ihre Schrittzahl mit der Health App auf. Und die Google Fit App auf einem Android Smartphone kann Ihre Schritte ebenfalls aufzeichen. Jedoch ist ein Smartphone weniger geeignet, um Ihnen ein vollständiges Bild über Ihre Fortschritte zu liefern und Sie bei der Verbesserung Ihrer Fitness zu unterstützen. Ausserdem kann es nicht Ihre Herzfrequenz messen. Ebenfalls mangelt es an der Aufzeichnung der Schlafqualität, zumindest ohne zusätzliche Hard- und Software.

Wir möchten noch einmal klarstellen: auch wenn einige unserer ausgewählten Sieger und viele der Modelle die wir getestet haben die Herzfrequenz messen, sind diese Geräte kein Ersatz für medizinische Geräte. Tatsächlich wird Fitbit beispielsweise in einer Rechtsstreitigkeit bezüglich der Ungenauigkeit der Herzfrequenzmessung genannt. Keines der genannten Produkte ist ein Ersatz für ein Brustgurt, zur Messung der Herzfrequenz. Wenn ein hoher Puls für Sie ein wirkliches medizinisches Problem darstellt, sollten Sie sich nicht vollständig auf die Werte der Fitness – Armbänder verlassen.

Was und Wie wir getestet haben

 

Zwei neue Fitness Tracker von Garmin – das Vivosmart HR+ und das Vivoactive, zusätzlich noch zwei von Fitbit – das Charge 2 und das Fitbit Blaze. Dazu noch das Samsung Gear Fit2, das UA Band von Under Armour und das TomTom Touch erfüllten die Kriterien, welche wir als Mindestvoraussetzung zur Teilnahme für den Test – bester Fitness Tracker – festgelegt hatten. Dazu gehören alle zu erwartenden Funktionen des Aktivitätstrackings (Schritte, Treppen, Schlafen), plus einer eingebauten Herzfrequenzmessung.

Um den Pegel für die Genauigkeit der Schrittziele zu bestimmen, habe ich sieben der Bänder gleichzeitig für zwei volle Tage getragen. Dabei habe ich auch berücksichtigt, welche Geräten laut Bedienungsanleitung an der dominanten Hand oder an der nicht-dominanten Hand getragen werden sollen. Ich verglich die Werte mit einem älteren Omrom-Pedometer, welcher sehr gute Schrittwerte liefert.

Während des Tests ist aufgefallen, dass die Schrittzahlen von Modellen der selben Marke im Allgemeinen gleichmäßig waren. Die Zahlen auf den FitBits waren konstant hoch und die auf den Garmins konstant niedrig. Somit funktionieren Sie ziemlich zuverlässig, solange die absolute Genauigkeit nicht so wichtig ist, sondern es vor allem um die Möglichkeit geht, sein eigenes Fitnesslevel zu messen und auf Grundlage eines Basiswertes zu verbessern.

Die größten Ausreisser waren das TomTom Touch und das UA Band. Diese zeigten sich gegenüber dem Kontrollpedometer mit einer deutlichen Abweichung von durchschnittlich 48 Prozent und 31 Prozent. Darum haben wir beschlossen, dass diese beiden Modelle als bester Fitness Tracker nicht mehr in Frage kommen. Wir haben Sie für weitere Tests disqualifiziert. Eine der besten Leistungen zeigte das Samsung GearFit2, welche an einem Tag nur einen einzigen Schritt vom Kontroll-Pedometer abwich. Selbst wenn das wahrscheinlich eher Zufall war, gab es auch am zweiten Tag nur einen Unterschied von 3,6%, was ein ziemlich beeindruckendes Ergebnis ist.

 

diagramm_fitnesstracker_schritte_abweichung

 

Um herauszufinden was die Genauigkeit beeinflussen könnte, versuchten wir verschiedene Möglichkeiten, die Armbewegung isoliert von irgendwelchen Bewegungen der Beine oder der Hüfte durchzuführen. Als erstes habe ich es mit Klatschen zu dem Queen’s Song „We Will Rock You“ versucht. Dem Drang ebenfalls auf meine Oberschenkel zu schlagen, habe ich widerstanden. Damit wollte ich feststellen, ob eine isolierte Armbewegung ohne Beinbewegung ebenfalls als Schritt gewertet wird.

Das kann ein wichtiges Detail sein, für alle die am Schreibtisch arbeiten und die nicht möchten, dass Ihr Fitness Armband ihre Armbewegung als Schritte wertet, solange Sie sitzen. Das Klatschen hat alle Tracker überrumpelt, bis auf einen Fitness Tracker für das Armgelenk. Der konstant niedrig zählende Vivoactive HR, hat sich in diesem Bereich als bester Fitness Tracker hervorgetan.

 

diagramm_fitnesstracker_klatscher_fehler

 

 

Ich habe die Fitness Tracker ebenfalls zu einer Einkaufsfahrt in den Supermarkt mitgenommen, in dem ich die ganze Zeit einen Einkaufswagen vor mich hergeschoben habe, um herauszufinden ob die Tracker meine Schritte erkennen, selbst wenn meine Arme sich nicht bewegen. Das empfanden wir als wichtig, immerhin möchte man  seine Schritte auch erkannt haben, auch wenn sich die Arme nicht bewegen, z.B. wenn man etwas trägt.

Nur zwei Fitness Tracker haben überhaupt irgendwelche Schritte registriert – Das Fitbit Charge 2 und das Fitbit Blaze und selbst diese haben nur einen Bruchteil der Schritte registriert, im Vergleich zum Pedometer, den wir zum Vergleich eingesetzt haben.

 

diagramm_fitnesstracker_schritte_einkaufswagen

 

 

Im Fitnessstudio habe ich einen Marathonsatz von 90 Kettlebellschwünge hingelegt, um herauszufinden ob Arm-plus-Hüftbewegung irgendwelche Schritte aufzeichnet. Der Zweck hierfür war, herauszufinden, ob eine rhytmische, nicht-schritt Hüftbewegung die Fitness Tracker in die Irre führen können. Die Kettlebell Schwünge wurden von allen Trackern aufgezeichnet, selbst beim Kontroll Pedometer.

 

diagramm_fitnesstracker_schritte_kettlebell

 

Als nächstes rannte ich 1,6 Kilometer mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit auf einem Laufband, um zu erkennen wie gut jedes Gerät die gelaufene Distanz aufzeichnet. Meine Bewegungen waren gleichmäßig und konstant, so wie es bei einem Dauerlauf der Fall wäre. Alle Tracker besitzen eine Funktion, die Schrittlänge anhand Faktoren wie die Körpergröße und Bewegungsintensität berechnen können. Bei einigen Geräten kann ie Schrittlänge sogar manuell eingegeben werden, um die Genauigkeit zu verbessern. Anstatt meine Schrittlänge selbst zu berechnen und einzugeben, habe ich die Standardwerte der Tracker für den Laufbandtest verwenden, in der Annahme dasss die meisten Leute sich ebenfalls auf die automatische Berechnung der Tracker verlassen würden.

Da drei der Fitness Tracker onboard GPS integriert hatten, bin ich ebenfalls noch vier Runden (1,6km) auf einer Standardstrecke gelaufen und bin noch mal 1,6 km in meiner Nachbarschaft gerannt.

Die Garmin Geräte waren am nahesten dran an der wirklichen Distanz und zwar bei beiden Tests, Indoor und Outdoor. Das Samsung war nicht weit davon entfernt. Die Fitbits, welche eine manuelle Eingabe der Schrittlänge ermöglichen und kein integriertes GPS besitzen, haben jeweils nur etwa einen Kilometer auf dem Laufband aufgezeichnet.

 

diagramm_fitnesstracker_lauf_messung

 

Unterm Strich kann man bei der Schrittzahlgenauigkeit sagen, alle Hersteller gestehen von selbst ein, dass die Genauigkeit etwas schwanken kann.

Im Grunde ist die Bewegung des Handgelenks mit der Beinbewegung nur im Einklang, wenn jemand sich streng gerade aus nach vorne bewegt, was nicht immer dem entspricht. wie sich Menschen tatsächlich bewegen. Davon ausgehend, dass die ultimative Absicht aller Geräte darin liegt, die Aktivität des Nutzers aufzuzeichnen und ihn zu mehr davon zu ermuntern,  haben alle Geräte, welche nicht zu Beginn disqualifiziert wurden eine ordentliche Leistung gezeigt. Also um die eigene Basis zu ermitteln, und darauf basierend seine eigene Leistung kontinuerlich auszubauen.

Dabei ist der eigene Ruhepuls, also die niedrigste Frequenz an Pulsschlägen in der Minute, die Ihr Herz macht, die beste Kennzahl um Ihre allgemeine Fitness festzustellen. Der Ruhepuls kann am Besten morgens, vor dem Aufstehen, erfasst werden. Ein Ruhepuls, welcher sich über die Zeit verlangsamt ist ein Indikator für einen stärker werdenen Herzmuskel, der effizienter Blut durch Ihre Venen pumpt. Der weitere Vorteil einer Herzfrequzenzmessung ist die Möglichkeit um die Trainingsintensität zu bestimmen und zu steuern.

Ich habe zwei Tests für jedes Band absolviert, jeweils gegen einen Garmin Brustgurt antretend: zum einem einen fünfminütigen Dauerlauf auf einem Laufband und dann noch eine Reihenfolge von 30 Sekunden Intervallen von Hampelmännern und Ruhepausen. Für jeden Test habe ich während den Übungen die Herzfrequenz alle 30 Sekunden notiert und 2 Minuten danach.

Der Empfehlung von Physiologen folgend, sollte der Puls nicht mehr als 5 Schläge pro Minute von dem des Gurtbands abweichen, damit diese ebenfalls für die Trainingsmessung akzeptabel sind. Wir sind recht zufrieden hier positive Ergebnisse mitteilen zu können. Die Modelle von Garmin und das Gear Fit2 von Samsung haben bei den Dauerläufen bemerkenswert gut abgeschnitten, die meiste Zeit nur ein oder zwei Herzschläge vom Brustgurt entfernt.

Der Hampelmann Test war nicht so erfolgreich; Jedes Armband hatte Probleme meine Spitzenfrequzenz rechtzeitig zu ermitteln, erst in den Ruhephasen wurde die maximale Herzfrequenz zu spat getrackt. Das Samsung war hierbei am erfolgreichsten, welches häufig meine gesteigerte Herzfrequenz bereits in der ersten Sekunde der Ruhepause erkannt hat.

Wenn also Herzfrequenztraining Ihr oberstes Ziel ist, sind Sie besser mit einem Brustgurt Monitor bedient. Andernfalls ist wohl der Sprechtest (also zu prüfen, ob Sie ein paar Sätze sagen können, ohne exzessives unterbrechendes Keuchen) der bessere Belastungsindikator, auf den Sie sich verlassen sollten.

Zum Schluss verbrachte ich noch ein wenig intime Privatsphäre mit jedem Band einzeln, um den Komfort und die Benutzerfreundlichkeit zu ermitteln und einen Gesamteindruck über das Band zu gewinnen. Ich habe sogar vier von Ihnen mit ins Bett genommen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Sie sich als Schlaftracker eignen

Eines der interessantesten Erkenntnisse war: Ich habe die standardmäßige Schlaferkennung des Fitbit Blaze für die erste Nacht verwendet und es war nicht sehr genau, also habe ich für die zweite Nacht die sensiblere Einstellung in den Settings gewählt, welche über die Webseite aktiviert werden kann, nicht über die App. Diese Einstellung ist offenbar wirklich sensibel, welche viele meiner Bewegungen in unruhigen Schlafphasen oder Wachphasen erkannt hat. Ich würde unverzüglich einen Termin mit einem Schlaflabor vereinbaren, wenn ich wirklich so schlecht schlummern würde! (Ich habe ähnliche Ergebnisse mit dem Charge 2 erhalten, als ich es ebenfalls mit beiden Einstellungen getestet habe )

Bester Fitness Tracker im Detail

Unser Testsieger


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* Preis wurde zuletzt am 20. Oktober 2017 um 16:59 Uhr aktualisiert

 

Der Vivosmart HR+ hat alles, was Sie von einem guten Fitness Tracker erwarten würden und fügt zusätzlich onboard GPS tracking und eine auto-detecton  hinzu. Beide zusätzliche Funktionen haben im Vergleich überdurchschnittliche Leistungen gezeigt. Er beinhaltet weiterhin alle Standarfunktionen eines Fitness Tracker, welche wir erwartet haben: Schritt und Treppenerkennung, Gelaufene Kilometer, Verbrannte Kalorien und Schlafstatistiken. Ausserdem übertrumpft unser bester Fitness Tracker die anderen mit seiner langen Akkulaufzeit (4-5 Tage ohne GPS) und ist wasserdicht bis zu 50 Metern. Er hält 4 Tage länger durch als beispielsweise das Gear Fit 2, wenn Sie das GPS nicht nutzen. Und im Gegensatz zu den meisten Fitbit Trackern und dem Samsung, können Sie ihn auch nach dem Workout problemlos unter der Dusche tragen.

Der Vivosmart HR+ deutlichster Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten ist das integrierte GPS. Das ist keine große Überraschung seitens Garmin, einem Unternehmen, was bestens für seine Laufuhren, Fahrradcomputer und Navigationsgeräte bekannt ist. Was jedoch überraschend ist, ist die Tatsache, dass die Entwickler es geschafft haben, einen GPS-Empfänger und einen HR monitor in solch ein schmales Gerät einzupassen. Es ist nur 1,4 Gramm schwerer als das erste Modell und ist genau so komfortabel zu tragen, solange man es nicht zu eng schnallt. Die Verbindungsdauer braucht etwas länger als größere Laufuhren oder das Smartphone. Aber es ist trotz allem beeindruckend.

Garmin vívosmart HR Fitness-Tracker - integrierte Herzfrequenzmessung am Handgelenk, Smart Notifications, Schwarz, M - L (13,7-18,8 cm) - 5

Mit dem integrierten GPS Empfänger erhalten Sie detaillierte Informationen über Ihre Spaziergänge, Läufe und Sprints. Ausserdem ermittelt es die zurückgelegte Distanz und Geschwindigkeit. Es enthält zusätzlich ein paar informative Workout – Modis, welche z.B. Intervalläufe beinhaltet oder einen virtuellen Geschwindigkeitsregler. Dieser alarmiert Sie, falls Ihre aktuelle Geschwindigkeit schneller oder langsamer ist, als Ihre voreingestellte Geschwindigkeit.  Das GPS bewies während unserem Test eine sehr gute Genauigkeit, auch wenn es etwas länger gedauert hat, bis die Verbindung aktiv war (eher Minuten, als Sekunden). Hier hat z.B. das deutlich größere aber sich beinahe direkt verbindende Vivoactive HR besser gezeigt.

Falls Sie das Fitness Armband zum Fahrradfahren verwenden wollen, müssen Sie die „Cardio“ – Einstellung auswählen. Danach müssen Sie den Aktivitätstyp später in der App oder innheralb Ihres Accounts auf connect.garmin.com ändern.  Selbst ohne GPS war the Distanzmessung ( rein auf internen Algorithmen beruhend, um aus Körpergröße und Laufrhytmus die Distanz zu berechnen) bei allen drei Garmins einwandfrei, auf einem 1,5 km Test auf dem Laufband.

Eine weiteres interessantes Detail ist die Move IQ. Dies ist Garmins eigene Software zur automatischen Erkennung der Aktivität. Falls Sie sich für ein Workout aufraffen – sei es Laufen, Fahrradfahren, Schwimmen oder auch Ellipsentraining – und vergessen bzw. sich nicht darum kümmern, den richtigen Übungsmodus einzuschalten, erkennt die Technologie automatisch dass Sie aktuell eine Aktivität ausüben. Er erkennt sogar, welchen Sport Sie aktuell ausführen. Ihnen wird Ihre harte Arbeit gutgeschrieben, auch wenn die statischen Details nicht so
robust sind, wie wenn Sie die Workout – Modis aktivieren. Fitbit und Samsung besitzen ähnliche Technologien bei Ihren Fitness Tracker. Inzwischen sind solche intelligenten Mechanismen in aktuellen High-End trackern  selbstverständlich.

Auch wenn uns Garmin darüber informiert hat, dass der HR+ die selbe Technologie für  die Herzfrequenzbeschleunigungsmessung verwendet, als bei dem ersten Vivosmart HR, zeigten unsere Tests,  dass die Messungen deutlich genauer sind, als bei seinem Vorgänger. Dies zeigte sich während unseren Dauerläufen, bei denen der HR+ beinahe perfekte Daten lieferte. Diese waren beinahe Identisch zu einer Messung mit dem Brustgurt.

Trotz allem hat das Vivosmart HR+, wie die meisten Fitness Armbänder Probleme mit schnellem Pulsanstiegen,  wie z.B. bei Intervallläufen. Das Vivosmart HR+ erkennt Spitzenwerte in meinem Puls erst, wenn ich mich bereits in meiner Pausenphase befinde. Wenn Sie also vor allem Intervallttraining machen oder Sie aus medizinischen Gründen  Ihre Herzfrequenz messen, sind Sie eventuell mit einem Brustgurt besser bedient.

Vivosmart Fitness Tracker mit Herzfrequenzmessung

Unser Bester Fitness Tracker von Garmin ermöglicht den Zugriff auf Ihre Statistiken über zugehörige Software auf Ihrem Smartphone oder über die Webseite. Sie können Ihre Statistiken jedoch ebenfalls direkt auf dem Gerät abrufen, und müssen sich nicht ständig irgendwo einloggen um Ihren Fortschritt zu überwachen.

Der berührungs-sensitive passive OLED screen macht was es soll und seine Beleuchtung wird mit einer einfachen Berührung aktiviert, anders ist es bei den Fitbits und bei dem Samsung Gear Fit2. Garmin behauptet, dass der Akku für bis zu fünf Tage hält, bei einer Akivitätsmessung  ohne GPS, was in unseren Tests auch so der Fall war.

Mängel aber keine KO-Kriterien

Die angebotene App von Garmin kann nicht mit der App von FitBit mithalten. Garmin Connect hat sich permanent verbessert, seit sie verfügbar ist, aber sie wirkt immer noch unnötig kompliziert gegenüber FitBits geradliniger Einfachheit. Der Grund liegt hauptsächlich darin, dass Garmin die App zur Synchronisierung für eine Vielfalt unterschiedlicher Geräte nutzt, von Fitness Trackern zu Fahrradcomputern bis zu Uhren für Triathleten oder für den Bergsport. Derweil muss sich Fitbit mit Ihrer App ausschliesslich der Fitness Tracking Audienz widmen. Aus diesem Grund zeigt die App von Fitbit all jene Informationen, in einem einzigen scrollbaren Screen an, was eine Person sich wünscht, die Ihren Fitness Tracker zur Messung alltäglicher Aktivitäten nutzt, wo Garmin Connect mehrere Bildschirme benötigt um die selben Informationen bereitzustellen. Das ist nicht schlimm. Es fühlt sich nur manchmal etwas verworren an, wenn man die Informationen aufruft, die man möchte.

Der andere Bereich in dem Garmin FitBit hinterherhängt, ist seine Social Integration. FitBit bietet mit Ihren virtuellen Wettbewerben zwischen Freunden eine großartige Motivation sich zu bewegen und mit anderen genau darüber zu kommunizieren. Garmin hat aber auch eine vielfältigere Zielgruppe  als FitBit. Garmin macht Fortschritte, in dem Sie neuere GPS Uhren durch Aktivitätstracking erweitert, aber Ihre Hauptzielgruppe bleibt weiterhin begeisterte, recht sportliche Läufer und Fahrradfahrer.


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Ein Kommentar

Mir gefällt dein Blog wirklich richtig gut! Ich hoffe es kommen noch viele neue informative Beiträge! 🙂